Heptacodium miconioides

Es gibt Gehölze, die überzeugen mit Blüten, Herbstfarben oder einem besonderen Wuchs. Und dann gibt es Kandidaten, bei denen genau das nur der Anfang ist. Einer hat schon die Dinosaurier überlebt, ein anderer lässt den Herbst nach Karamell duften, der nächste kombiniert seine Früchte in Farben, die fast künstlich wirken. Zeit für fünf Gehölze, über die es wirklich etwas zu erzählen gibt.

Ginkgo

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Ginkgo (Ginkgo biloba) – ein lebendes Fossil.

Der Ginkgo stammt aus einer Pflanzenlinie, die bereits vor mehr als 200 Millionen Jahren existierte. Dabei wirkt der Ginkgo alles andere als aus der Zeit gefallen. Seine grafischen, fächerförmigen Blätter passen erstaunlich gut in moderne Pflanzkonzepte und wechseln im Herbst innerhalb kurzer Zeit von Grün zu leuchtendem Goldgelb. In China und Japan wurde er über Jahrhunderte in Tempelanlagen gepflanzt. Einzelne bekannte Exemplare sollen ein Alter von mehreren Tausend Jahren erreichen.

Cercidiphyllum japonicum

© Alexandra_AdobeStock

Lebkuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum) – Herbst zum Riechen.

Seinen Namen trägt er nicht ohne Grund: Wenn im Herbst die Blätter fallen, verströmen sie einen Duft, der an Karamell, Zuckerwatte oder frisch Gebackenes erinnert. Gleichzeitig färbt sich das herzförmige Laub in Gelb-, Orange- und Rottönen. Ein Gehölz, das gleich mehrere Sinne anspricht.

Clerodendrum trichotomum

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Losbaum (Clerodendrum trichotomum) – ungewöhnliche Farben.

Nach den weißen, duftenden Blüten beginnt beim Losbaum die eigentliche Show. Intensiv blaue Früchte sitzen in leuchtend roten Kelchen. Eine Farbkombination, die bei Gehölzen selten zu sehen ist. Selbst die Blätter überraschen: Zerreibt man sie, erinnert ihr Geruch manche an Erdnussbutter.

Heptacodium miconioides

© Sofia Galion_AdobeStock

Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch (Heptacodium miconioides) – zweimal im Jahr schön.

Schon der Name klingt, als gehöre dieses Gehölz eher in eine chinesische Legende als in ein Pflanzensortiment. Tatsächlich stammt der Sieben-Söhne-des-Himmels-Strauch aus China. Der Name nimmt Bezug auf die meist siebenblütigen Blütenstände bzw. Blütengruppen. Auf die weißen Spätsommerblüten folgen kräftig rote Kelchblätter, die wie eine zweite Blüte wirken. Dazu kommt im Alter eine dekorativ abblätternde Rinde.

Edgeworthia chrysantha

© harumachi_AdobeStock

Japanischer Papierbusch (Edgeworthia chrysantha) – Blüten vor den Blättern.
Noch bevor das Laub erscheint, öffnen sich im Winter kugelige, gelbe und intensiv duftende Blüten. Seinen Namen verdankt der Strauch jedoch seiner Rinde: Deren Fasern werden in Japan traditionell zur Herstellung hochwertigen Papiers verwendet.

Übrigens: Diese außergewöhnlichen Gehölze gehören zu den Highlights unserer Freiland total 2027 und können dort direkt für die kommende Saison vorgeordert werden. Und den passenden Content gibt es schon jetzt auf unserem Mediaserver.

Titelfoto: © Sofia Galion_AdobeStock

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