Maennerpflanzen

Deshalb sollten Männer pflanzen haben.

Ganz nah dran!
Die Trend News im Dezember.

Verpassen Sie den Trend nicht! Diese Pflanzen begeistern die Männerwelt.

Männer umgeben sich gerne mit Dingen, die sie mögen. Sei es nun, weil sie sie optisch ansprechen, sie inspirieren oder einfach nur praktisch sind. Meist aus all diesen Gründen gleichzeitig. Zudem sollte alles zeitlos sein und möglichst keinen Staub ansammeln, da der Durchschnittsmann nicht ständig umdekoriert und mit dem Staubwedel eher auf Kriegsfuß steht. Als Mitbewohner machen Pflanzen das männliche Heim nicht nur bunter, lebendiger, sondern reichern es auch mit Sauerstoff an. Kommt Besuch, bleibt die Pflanze dezent und hübsch im Hintergrund, wartet geduldig, wenn man(n) abends länger weg ist und stellt anschließend keine Fragen. Der perfekte Mitbewohner also! 

Pflanzen und Männer sind sich eigentlich auch sehr ähnlich: Die einen sind robust, genügsam und pflegeleicht und die anderen eher sensibel und nachtragend. Besitzt ein Mann eine Pflanze, so zeigt er seine fürsorgliche Seite, die Fähigkeit, etwas am Leben erhalten zu können. Zu dieser Eigenschaft verhelfen den Männern am besten pflegeleichte Zimmerpflanzen. Sie stellen wenig Ansprüche an ihren Besitzer und wenn es ihnen, bei z. B. zu wenig Gießen, doch mal schlecht geht, sieht man es ihnen gleich an.

Myrtillocactus – für gesunde Spartaner.

Wie alle Kakteen ist auch der Myrtillocactus für seine Genügsamkeit bekannt. Eine gute Eigenschaft für unerfahrene Pflanzenbesitzer, die viel unterwegs sind. Dem Myrtillocactus reicht ein gelegentliches Wässern der trockenen Erde. Er liebt Sonne, Wärme sowie Luft und kann im Sommer getrost auf Balkon oder Terrasse stehen. Im Winter sollte die Temperatur nicht unter 15 °C sinken und nur schlückchenweise gegossen werden, sodass seine Triebe nicht zu schrumpeln beginnen. Als Verwöhnprogramm genießt die Pflanze gerne in der Wachstumsphase, zwischen Frühjahr und Herbst, etwas handelsüblichen Kakteen- oder Grünpflanzendünger.  Bei dieser Pflege kann der Myrtillocactus zu einem stattlichen 5 Meter-Koloss heranwachsen. 

In seiner Heimat Mexiko wird der Myrtillocactus als Nutzpflanze angebaut und verzehrt. Sein Beiname Heidelbeerkaktus verrät, dass seine blauen Beeren, die sich nach den grün-weißen Blüten bilden, essbar sind. Die Einheimischen nennen sie „Garumbullos“. Sie werden als Obst oder zu Marmelade verarbeitet und schmecken süßlich. 

Myrtillocactus

Myrtillocactus, Quelle: Zanoza-Ru_stock.adobe.com

Der neue Mitbewohner umsorgt Sie und Ihr Herz somit bestens, erwartet von Ihnen nicht viel und ist zudem absolut pflegeleicht.

Kaffeepflanze – für moderne Frühaufsteher.

Für den täglich anregenden Kick am Morgen sorgt die äthiopische Kaffeepflanze Coffea arabica. Sie ist die wirtschaftlich bedeutendste Pflanzenart aus der Gattung Kaffee und wird für weit mehr als die Hälfte der gesamten Kaffeeproduktion weltweit verwendet. Die Pflanze passt mit ihren glänzend, dunklen, immergrünen Blättern zu einem modernen und cleanen Einrichtungsstil. 

Etwa 1.000 nach Christus wurde die Coffea arabica im Yemen kultiviert. Die Pflanze gedeiht in Höhenlagen zwischen 600 bis 1.800 m und wird in der Wildform ca. 7 m hoch. In Innenräumen wächst die Pflanze zu einem üppigen Kaffeestrauch von 1 – 2 m heran. 

Sie benötigt einen hellen Standort, ohne pralle Mittagssonne, Umgebungstemperaturen von 20 – 25 °C und sollte nie austrocknen. Da die großen Blätter viel Wasser verdunsten, möchte die Pflanze das ganze Jahr über gleichmäßig feucht gehalten werden. Dies gilt auch im Winterhalbjahr, in welchem die Temperatur nicht unter 15 °C sinken sollte. Ab einem Pflanzenalter von 2 – 3 Jahren bilden sich im Frühjahr / Sommer kleine, weiße Blüten, die einen angenehm süßen Duft versprühen. Danach erwachsen daraus die Beeren, auch Kaffeekirschen genannt, die während der Reifephase zuerst Grün, dann Gelb und zuletzt Rot gefärbt sind. Jede Kaffeebeere enthält genau zwei Samen, die während des Wachstums immer stärker gegeneinander gedrückt und verformt werden. So erhält die spätere Kaffeebohne ihre charakteristische Form. 

Kaffee-Pflanze

Kaffee-Pflanze, Quelle: Pflanzenfreude.de

Schlauchpflanze – für gesellige Fleischfans.

Die Formel für die Ernährung der männlichen Durchschnittsbevölkerung könnte lauten: Mann = Muskeln = Eiweiß = Fleisch! Und da Männer einst Jäger waren, passt die gleich gesinnte Schlauchpflanze (Sarracenia) perfekt in ihre Gesellschaft. Sie gehört zur Gattung der Karnivoren, fleischfressende Pflanzen, und nimmt Ihnen das Fliegenfangen ab. Die Sarracenia ist nicht nur eine angenehm ruhige Essenspartnerin, sondern mit ihrer exotischen Silhouette zudem sehr attraktiv.

Im Frühjahr erstrahlen die Blüten der faszinierenden Sarracenia in wunderschön leuchtenden Farben. Sie bestechen durch ihre Größe und die einzigartige Form, die an einen umgedrehten, aufgespannten Regenschirm erinnern. Im Sommer bilden sich aus den Blüten neue Schläuche, die unterschiedliche Formen und Färbungen haben. 

Als ursprüngliche Sumpfpflanze aus dem Südosten Nordamerikas, sollte die Schlauchpflanze ständig mit Wasser versorgt werden. Ideal ist deshalb das sogenannte Anstauverfahren, bei welchem der Untersetzer

1 – 2 cm hoch mit kalkfreiem Wasser befüllt ist. Die Sarracenia benötigt viel Licht und Sonne, um ihre attraktiven Farben zu entfalten sowie Temperaturen zwischen 20 – 25 °C. Im Winter reichen ihr 5 – 15 °C aus. 

Schlauchpflanze

Schlauchpflanze, Quelle: Dario_Lo_Presti_stock.adobe.com

Das Besondere an dieser fleischfressenden Pflanze ist vor allem, wie sie sich ernährt: Kleine Insekten halten die leuchtend intensiv gefärbten Hauben mit nektarbesetzten Härchen, für eine verlockend duftende Blüte. Nehmen sie darauf Platz, stürzen sie sogleich in eine schlauchförmige Fallgrube – daher der Beiname Schlauch- oder Trompetenpflanze. Einmal in der Falle, gibt es kein Zurück mehr. Die Innenwände der Schläuche sind durch einen wachsartigen Belag zu glatt und verhindern durch nach unten gerichtete Härchen ein Entfliehen. Der Fang wird durch Enzyme verdaut, die unserer Magensäure ähnlich sind. Dadurch zieht die Pflanze wichtige Nährstoffe aus ihrer Beute und löst die Insekten bis auf den Chitinpanzer auf. Letzterer verbleibt dauerhaft in der Falle bis der Schlauch abstirbt.

Agave – für feierfreudige Draufgänger.

Auch für die ganz harten Kerle gibt es eine Pflanze, die genau so draufgängerisch ist, wie sie: die Agave (Agave). Sie hat in der freien Natur ein hartes Leben. In ihrer Heimat gibt es selten Wasser, sodass sie es in ihren Blättern speichern und diese durch Dornen vor Räubern schützen muss. 

Die Agave wird auch in der Nahrungsmittelindustrie verwendet. Sie enthält viel Zucker, der als süßer Agavendicksaft verwendet wird. Das Herz der blauen Agave ist der Hauptbestandteil des mexikanischen Tequila. 

Bei guter Pflege erfreut die unkomplizierte Agave ihren Besitzer mit einer überdimensionalen Blüte. Diese streckt sich stolz in die Höhe und lässt die Pflanze in ihrer ganzen Schönheit erstrahlen. Allerdings erholt sich die Agave nicht von diesem Vergnügen, wie Sie von einem ausgedehnten Männerabend, sondern es kostet sie leider das Leben. So kommt die Agave auch zu ihrer Bezeichnung als Jahrhundertpflanze. Im Sommer freut sich die Agave über einen Platz auf Balkon oder Terrasse. Dort sollte sie immer gut gegossen werden. Im Winter im Haus mag sie es kühl und Wasser immer erst dann, wenn die Erde angetrocknet ist.

Agave

Agave, Quelle: floradania

Ficus ’Anouk‘ – für gestresste Putzmuffel.

Mit ’Anouk‘, der Schwester des Ficus punctata, kann man(n) herrlich chillen und entspannen. Die Pflanze reduziert nämlich Stress und sorgt als natürlicher Lufterfrischer für eine gute Atmosphäre. Somit haben Sie gleich zwei vorzügliche Effekte auf einmal.

Ursprünglich stammt der Ficus aus dem vietnamesischen Dschungel. Er bevorzugt einen hellen, halbschattigen Standort bei Temperaturen zwischen 20 – 28 °C. Das Gießwasser sollte zimmerwarm, abgestanden und kalkarm sein.

In freier Natur ist der Ficus ’Anouk‘ ein echter Wildfang und kann bis zu 4 m hoch wachsen. Die Triebe mit den länglich ovalen Blättern erklettern jeden Baum, können jedoch auch als Bodendecker oder hängend wachsen. 

Der Ficus spendet nicht nur viel Sauerstoff, sondern filtert zudem Schadstoffe wie Benzol, Trichlorethylen und Formaldehyd aus der Luft. Das Raumklima wird verbessert, die Luftfeuchtigkeit erhöht und zu Ihrer Gesundheit beigetragen. Somit können Sie getrost mal Fünfe gerade sein lassen und den Tag mit typischem Männerkram verbringen. So schützt Sie nicht nur der Ficus ’Anouk‘ vor einem Burn-out, sondern aktiviert auch Ihre eigenen Kräfte.

Ficus

Ficus ,Quelle: Pflanzenfreude.de

Titelbild Quelle: Pflanzenfreude.de

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