Rudbeckia

Ganz nah dran!

Die Trend-News im Juni.

Alles, was Ihre Kunden wissen müssen, um einen Bienenfreundlichen Garten anzulegen.

Den wenigsten ist wahrscheinlich bekannt, dass die Biene in Deutschland nach Rind und Schwein als das wichtigste Nutztier gilt. Etwa 80 % unserer mitteleuropäischen Pflanzenarten sind für ihre Vermehrung auf eine Fremdbestäubung durch Insekten angewiesen. Den Mammutanteil im Bereich dieser Fremdbestäubung leisten die Honigbienen, die damit unverzichtbar für die Artenvielfalt in unserem Ökosystem geworden sind. Kein Obstbauer oder Schrebergärtner könnte ohne Bienenbestäubung Äpfel, Birnen, Kirschen oder Erdbeeren ernten.

In einem Frühjahr mit blühenden Obstbäumen und Wiesen können die Bienen reichlich Vorräte einlagern, oft so viel, dass der Imker den Überschuss als guten und gesunden Honig ernten kann. Die Bienen brauchen jedoch den ganzen Sommer über Nahrung, und daran mangelt es in vielen Bereichen unserer kultivierten Landschaft. Besonders im Spätsommer ist eine ausreichende Versorgung wichtig, damit die Völker mit gut genährten Bienen in den langen und kalten Winter gehen können. Wer also den Fleiß der Bienen nutzen möchte, sollte den kleinen Sammlerinnen hilfreich entgegenkommen und in seinem Garten durch eine blütenreiche Bepflanzung für einen gleichmäßig gedeckten Tisch sorgen.

Bienen sammeln Nektar, der ihnen als Kraftstoff dient. Die wässrige Zuckerlösung sorgt im Bienenkörper für ausreichend Kohlenhydrate und steht als Energiequelle sofort für die kräftezehrende Tätigkeit, das Fliegen, zur Verfügung. Ein Teil des Nektars wird auch für den Nachwuchs im Bienenstock verwendet oder dort gelagert. Außerdem sammeln die fleißigen Bienen Pollen, der ihnen als Protein-Lieferant dient und ebenfalls für die Aufzucht der Baby-Bienen unerlässlich ist. Beim Nektar schlürfen verfängt sich der Pollen zuerst im Haarkleid der Bienen. Um dieses Haarkleid von Pollen zu reinigen, benutzen Honigbienen die an den hinteren Beinen befindlichen Pollenkämme. So wird das Haarkleid ausgekämmt und dabei der Pollen zu den winzigen Körbchen an den Hinterbeinen transportiert. Zwischen Auskämmen und Transport wird der Pollen mit etwas Speichel und Nektar angereichert, sodass er an den sogenannten Pollenhöschen haften bleibt. Bei jedem Neuanflug auf eine Blüte verfängt sich nicht nur Pollen in den Haaren der Bienen, sie streifen auch wieder Pollenkörnchen am Fruchtstempel der Blüten ab. Dies ist der eigentliche Prozess der Bestäubung, auf den die Pflanze angewiesen ist, um keimfähige Früchte heranreifen zu lassen.

Ein Bienenvolk verbraucht im Laufe eines Jahres etwa 35 kg Blütenstaub. Daran kann man ermessen, wie umfangreich die Bestäubungsleistung der Bienen ist. Der Wert des Bienenfleißes lässt sich aber auch in anderen Zahlen ausdrücken. Der durch Bienen ermöglichte Obstertrag übertrifft den geernteten Honig im Wert um das Zehnfache! Hinzu kommt der Wert der Bestäubung von Saatkulturen und Futterpflanzen und die Bestäubung von Wildpflanzen, die unsere blühende, bunte Natur ausmachen.

Hier ein paar Beispiele für Pflanzen, die Bienen die perfekte Nahrungsquelle gewähren:

Sommerblüher

Lavendel

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Stauden & Sommerblumen:

Salbei, Schnittlauch, Thymian, Bohnenkraut, Zitronenmelisse, Lavendel, Ziermohn, Fackellilie, Fetthenne, Ysop, Rudbeckia, Coreopsis, Helenium, Margerite, Pfingstrose, Lupine, Cosmea, Tagetes, Katzenminze, Kornblumen, Malve, Sonnenblume, Sommerazalee, Abutilon

Hibiscus

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Sträucher:

Kletterhortensie, Rosen, Hibiscus, Clematis, Liguster, Zwergmispel, Fingerstrauch

Cosmea

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Spätsommer- und Herbstblüher:

Ungefüllte Dahlien, Astern, Herbstanemone, Efeu, Calluna, Tagetes, Winterlinde

Quelle Titelbild: Martin_stock.adobe.com

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