
Warum der Weihnachtsstern am 12. Dezember seinen großen Auftritt hat.
Ein echter Weihnachtsstar hat seinen eigenen Ehrentag verdient! Am 12. Dezember wird der Poinsettia Day gefeiert. Ein Tag, der ganz im Zeichen des Weihnachtssterns (Euphorbia pulcherrima) steht. Doch hinter diesem besonderen Datum steckt eine spannende Geschichte.

© Irßlinger
Von Mexiko in die ganze Welt.
Ursprünglich stammt der Weihnachtsstern aus Mexiko, wo er als Strauch bis zu vier Meter hoch werden kann. 1828 brachte der amerikanische Diplomat Joel Roberts Poinsett die Pflanze in die USA und legte damit den Grundstein für ihre internationale Erfolgsgeschichte. Ihm verdankt sie auch ihren englischen Namen „Poinsettia“. Sein Todestag, der 12. Dezember 1851, gab schließlich den Anlass für den Poinsettia Day, der seit 1852 in den USA gefeiert wird. Hier ist es Tradition, am Poinsettia Day Weihnachtssterne zu verschenken. Als kleines Dankeschön, liebevolle Aufmerksamkeit oder einfach so. Neben dem klassischen Rot begeistern heute auch Sorten in Cremeweiß, Rosa, Apricot und zarten Pastelltönen.

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Gewusst?
Die auffälligen Farben des Weihnachtssterns stammen nicht von seinen Blüten, sondern von den sogenannten Hochblättern. Die eigentlichen Blüten sitzen klein und unscheinbar in ihrer Mitte. Auch sein botanischer Name ist besonders: Euphorbia pulcherrima bedeutet sinngemäß „die Schönste unter den Wolfsmilchgewächsen“.
Weihnachtsstern-Wissen kompakt:
- Standort: hell, warm und zugluftfrei
- Temperatur: ideal sind 15 – 22 °C
- Gießen: mäßig, Staunässe vermeiden
- Transport: vor Kälte schützen
© Titelbild: Irßlinger
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